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Ich hab fast nie an dich gedacht.

{Außer am Tag und in der Nacht}

Die unstillbare Gier.

Ist dies nicht ein schoenes Lied? komisch, eigentlich mag ich keine Musicals. Aber dieses hat was. Es ist wahrlich wundervoll.
Mhm. Ich bin gestern abend wieder zu ihm gefahren, er hatte Geburtstag, aber man hat bicht gefeiert. Ich habe ihm auch nicht gratuliert. Er meinte es sei ihm unwichtig, also hab ichs gelassen, wenn er etwas erwartet hatte dann ist mir das nun auch egal, schließlich kann ich kaum erraten wann er etwas nur so sagt, schoen waer's.
Gestern Fahrschule verpasst, ich wusste dass es diesmal Mittwochs war, doch daran, dass es auch eher war, habe ich nicht mehr gedacht. Nicht weiter tragisch. Heute einkaufen gewesen. Gesucht: Schuhe fuer das Abiballkleid, eine Sommerjacke, Haarfarbe & Ohrringe. Gefunden: Nichts, Nichtviel, einen schoenen Rock, die Farbe und niedlicher Eulen-Ohrschmuck. Und etwas zu essen - wichtig. In tausend Schuhlaeden gewesen und ueberall der selbe Mist, das ist garnicht fein.
Nun bin ich allein gelassen, er ist Billardspielen gegangen. auch mal schoen. Ich darf noch aufwaschen, ist das nicht großzuegig? werde ich wohl auch gleich tun. Dann noch ein Stueckchen die virtuelle Welt besuchen. Sein Bruder hat mir heute ein Bauernhofsimulationsspiel ueberreicht - ich bin mir nicht sicher ob ich mich wirklich daran versuchen moechte, die Steuerung ist mir suspekt.
Ich mag SDP. Die Musik an sich ist gar nicht meins, aber mhm. Einfach toll. Eigentlich wuerde ich zu Bett gehen wollen. Muede. Komischerweise bin ich hier immer so fix muede, woran das wohl liegen mag? Wer weiß. Vielleicht aus Angst, man kann doch alles auf Grundemotionen zurueckfuehren.
Vorhin eine Weile Pflanzen gegen Zombies, einfach fesselnd, trotz des einfachen Spielprinzips, oder vielleicht gerade deswegen, schließlich bin ich mit anspruchsvollen Sachen nie sonderlich gut klargekommen. Und Element of Crime ist eine tolle Band.

Sky am 28.4.11 21:26


Duschen mit Onkel Donald.

Alleine sein bekommt mir nicht mehr. Ein Abend vor dem Fernseher hat mir frueher sehr gut getan. Einfach alles hinter sich lassen und dem Konsumgelaechter einzug ins eigene Gehirn gewaehren. Es koennte so einfach sein.
Mir graut schon vor der Nacht, alles ist so still und friedlich. Kein Leben mehr um mich herum. Nur die Nacht, nur das Nichts. Die letzte Zeit war ich nicht allein, war bei ihm. In seinen Armen einzuschlafen ist das schoenste Gefuehl der Welt, durch nichts zu uebertreffen. Welch ein naiver Gedanke... ist das etwas typisch weibliches? Kein Mann kaeme auf den Gedanken jemandes Arme um sich herum zu benoetigen um Ruhe zu finden. Schließlich gibt es keine Bedrohung, man lebt schließlich weder in einer Diktatur noch in einem Kriegsgebiet. Aber die schoenen, warmen, pelzig-kuschligen Arme - und den Bauch im Ruecken...
Ist es unfair einen Gesang zu kritisieren, wenn man selbst nicht singen kann? Darf ich jemanden hindern seine Pflicht zu tun, wenn er mich nicht hindert, ihn zu hindern?
Heute morgen mit Kopfschmerzen erwacht, gegen sechs, er ist zum Baecker gegangen und ich hab versucht zu sterben. er erfolgreich, ich habe versagt. Aufgestanden, ein Semmelchen hinuntergewuergt, die Welt verfluchend mit ihm einkaufen gegangen, langsam erwacht, ihn verabschiedet und die Geschichtskonsultation besucht, sehr langweilig- ich werde in den muendlichen Pruefungen versagen, aber mir fehlt momentan einfach saemtliche Motivation. Vorgenommen Studienmoeglichkeiten zu googlen, in Stuttgart gesucht- seinetwegen; obwohl ich weiß, dass ich nicht nach Stuttgart will, aufgegeben - WoW angemacht. Der Krieger macht sich ganz gut, haette ich nicht gedacht. Ein paar Internetunterhaltungen gefuehrt, in Fb angefangen Leute zu suchen die man kennt. Freunde. Haha. Als ob ich solche Menschen als Freunde bezeichnen duerfte. Nein, das sind sie wahrlich nicht mal in ihren Alptraeumen.
Verfluchtes Kopfkino. Immer seinen Koerper im Kopf. Seinen Geruch, die Waerme, die von ihm ausgeht. Das letzte Mal - Viel zu kurz und zu lang her. Das Gefuehl in mir, wenn er meinen Koerper zu sich zieht. Liebe macht Durchschnittsmenschen wunderschoen. Zu Lieblingsmenschen. Zu Helden. Mein Held, ja das ist er, auch wenn das niemand verstehen mag. Ich haette mich ausgelacht, haette mir jemand frueher gesagt, in wen ich mich verliebe. Vielleicht werde ich mich irgendwann einmal dafuer schaemen, doch ist das nicht Unsinn? Wenn er mich gluecklich machen kann, sollte ich ihm gehoeren, schließlich hat niemand anderes außer hm und mir darueber zu entscheiden. Aber lohnt sich eine Zukunft? Seltsamerweise mag ihn meine Mutter, auch wenn er nicht ist, was sie sich fuer ihre Tochter vorstellte. Ist das nicht ein Anfang?

Sky am 26.4.11 23:06


chrr hrrr chrr.

Ohja - ich hab das ueberlebt - und ich wuenschte, ich waere nicht gefahren. Vor der Woche dachte ich mir, ich schau noch mal, was da so da ist, warte ab, werf nicht gleich alles weg. Er hat mir mal wieder kraeftig bewiesen, wie furchtbar egal ich ihm bin. Ist ein bisschen Aufmerksamkeit denn zu viel? Nein, der Herr sitzt lieber den ganzen Tag vorm PC. Ein Computerspiel ist auch viel interessanter als die eigene Freundin. Jap jap. Wenn ich fernsehen wollte, weil ich ja nichts besseres zu tun hatte, schaltet er um, uebertoent das ganze mit Musik. Und nur nicht von seiner Cola trinken. Und ja seine Bettsachen nicht durcheinander bringen. Und niemals ihn sonst bei irgendwas hindern - still in eine Ecke setzen und die Fresse halten. Nur ficken lassen. Es interessiert ihn nicht ob ich wollte, er nahm mich auch, wenn ich geheult hab. Ja es tut ihm Leid, er ist ja nur ein Kerl, das sind alles die Triebe... Ich hasse ihn dafuer. Nein. Ich hasse mich. Ich hasse mich dafuer, dass ich ihn liebe. Ich komme mir so wertlos vor. Wie ein Schrank, oder ein elektrisches Geraet. Aber wehe seine Sachen werden beschaedigt - bei mir ist das egal. Ich bin weniger wert. Hauptsache er hat seinen Spaß. Ich hasse es, ihm einen blasen zu muessen. Ich will das nicht, aber er. Ich weiß nicht, wie er mich dazu kriegt. Ich will nicht mit ihm schlafen, es ist kein schoenes Gefuehl. Aber ich will von ihm geliebt werden. Und wenn das nur so funktioniert... Nein - ich will das nie mehr. Nie mehr so benutzt fuehlen.
Ist ein bisschen Zuwendung zu viel verlangt? Bin ich vielleicht von romatischen Filmen und Buechern vollgestopft mit unrealistischen Vorstellungen und Erwartungshaltungen? Ist es das? Ich weiß es nicht. Es gab Momente, die ich sehr mit ihm genossen habe. Wenige, selten. Er hat mir gestern versprochen gehabt, wenigstens an unserem letzten Tag auf den PC zu verzichten. eine halbe Stunde hat er's mit Handyspielen ausgehalten. Dann nicht mehr. Wieder so ein Stueck Vertrauen weg. Er hat geheult, als ich ihm gesagt hab, ich will nicht mehr mit ihm zusammen sein. Ich kann das nicht aushalten. Ich liebe ihn doch. Ich hab das Gefuehl er schauspielert ziemlich gut.
Ich werde mich von ihm trennen. Nur nicht am Telefon. Nur nicht seine Stimme hoeren. Ich bin so feige - aber es ist so leicht fuer ihn mich wieder umzustimmen.
Er ist der einzige Mensch der mir richtig weh tun kann - und er ist auch der einzige der es staendig tut. Ich bin mir nicht sicher, ob er das mit Absicht macht. Ich will das alles nicht mehr.

Madame am 18.10.09 17:39


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